Verfasst von: Desiree Zwalen

Lac de Joux



Einleitung

Der Lac de Joux ist ein Bergsee im Hochtal des Vallée de Joux im Nordwesten des Kantons Waadt in der Westschweiz. Er liegt auf einer Höhe von 1004 m ü. M. im Waadtländer Jura und ist der grösste See im Juragebiet. Gespiesen wird er von der Orbe und der Lionne und rund 9 km lang und 1 km breit. Als grösster See des Jura-Massivs ist der Lac de Joux ein wahres Paradies für Aktivitäten in der Natur.
Im Sommer sorgt eine angenehme Frische dafür, dass das Wasser eine ideale Badetemperatur von bis zu 24 C und bietet schöne Strände und Badestellen. Bekannt für seine günstigen Windbedingungen zieht er zahlreiche Segler und Windsurfer und auch andere Wassersportarten.
Im Juli und August verkehrt auf dem Lac de Joux täglich ein einziges Kursschiff ab Le Pont bis Le Rocheray. Im Juni bis September verkehrt das Boot nur Samstag und Sonntag, wodurch eine Bootsfahrt auf dem See eine echte Seltenheit ist.

Der Lac de Joux kann vollständig mit dem Rad oder zu Fuss rund 21 Kilometer umrundet werden, auch Rollstuhlfahrer geeignet.
Im Winter, wenn es die Wetterbedingung es zulassen, friert der See zu und verwandelt sich in die grösste natürlichen Eisbahn der Schweiz und Europas. Erwachsene wie auch Kinder haben Freude daran, den See zu Fuss oder mit Schlittschuhen in alle Richtungen zu überqueren. Darüber hinaus ist das Vallée de Joux ein unbegrenztes Langlaufparadies, ideal für Schneeschuhwandern und sogar rasante Hundeschlittenfahrten.
Der Naturstausee ist neben den beiden kleinen Seen Lac Brenet und Lac Ter das Juwel des Vallée de Joux.
Auch Le Pont, ein malerisches Dorf direkt am Wasser nördlich des Lac de Joux gelegen, wird von Besuchern ebenfalls geschätzt. Es handelt sich um einen der wenigen geschützten Plätze im Herzen des Juragebirges, die vor kalten Nordwinden bewahrt werden. Also ein perfekter Ort, um bei Aussicht auf den See neue Kraft zu schöpfen.

Die Region ist bekannt für ihre weitläufigen Naturlandschaften wie Tannenwälder, Moore und Pflanzen, geschützte Tierwelt sowie ihr reiches Erbe der Uhrmacherkunst. Bedeutende Kulturstätten laden zur Erkundung ein.

   




Anreise

Ich nahm den Trays - Bus von Yverdon les Bains nach Le Brassus ein. Als ich in Le Pont eingestiegen bin, dauerte die Fahrt, die zum Teil auf der Landstrasse und zum Teil auf der Autobahn verlief, eine Stunde. Eine alternative Möglichkeit ist eine Zugfahrt von Lausanne nach Le Brassus.

 




Informationen

Am Bahnhof Le Pont gibt es eine kostenlose Toilette und etwa 200 Meter befindet sich ein öffentliches WC.

Das Touristenbüro bietet Informationen über das Vallée de Joux an.

 

Am Seeufer sind kostenpflichtige Parkplätze vorhanden.




Meine Reise

Ich fuhr mit dem Zug von Le Pont bis Le Sentier- L'Orient, um dort bei der Migros einzukaufen.

Am Bahnhof Le Sentier- L' Orient stieg ich wieder in den Bus Richtung Le Pont. Der See befindet sich auf der linken Seite.

   

Ich hatte ein Picknick auf der Kirchenbank von Le Pont, aber es war schade, dass die Kirche geschlossen war.

 

 

 

 




Restaurant und Übernachtung

Ich ging ins Restaurant la Chenoille. Die Servicekraft war herzlich und nett, aber sie sprach französisch und etwas englisch. Ich genoss eine Tasse Tee in einer besonderen Atmosphäre. Das Restaurant ist sehr alt und wird von dicken Mauern umgeben.

   

In Lignerolle habe ich übernachtet. Das ist etwa 15 Kilometer von Le Pont entfernt. Der Ausblick auf die Bergkette und den Neuenburgersee war traumhaft.

 

 




Fazit

Der Ausflug war spannend und eindrucksvoll. Die Welschländer zeigen sich viel entspannter und aufgeschlossener als die Deutschschweizer.

Der Röstigraben ist aus gutem Grund so benannt.